Shogun Kingdoms verlagert das Setting von Europa nach Asien: Statt Ritter und Burgen, erlebt der Spieler Asien, wie es im Mittelalter war. Der geneigte Spieler merkt also sofort, dass Shogun Kingdoms ein ganz besonderes Browsergame ist. Denn wer in Japan im Mittelalter Macht bekommen und aufsteigen will, muss viele Hürden nehmen. Hier wird nicht der „American Dream“ großgeschrieben…
Denn gerade am Anfang des Spiels werden das Können und die Geduld des frischen Spielers gnadenlos auf die Probe gestellt. Als Bettler im asiatischen Mittelalter ist das Leben nämlich kein Zuckerschlecken – der Alltag ist durchsetzt mit der Suche nach Nahrung, um das eigene Überleben für wenige Tage oder Stunden zu sichern.
Natürlich steht auch in Shogun Kingdoms der Aufstieg der eigenen Spielfigur im Mittelpunkt. Mit viel Schweiß, Blut und Anstrengung und ein wenig Zeit ist es für jeden Spieler möglich, vom Bettler zum Bürgermeister aufzusteigen. In heutiger Sprache also vom Tellerwäscher zum Millionär.
In diesem Verlauf gibt es allerdings mehrere Herausforderungen und das Ansehen muss auch gesteigert werden, also ab in das nächstgelegene Kloster. Shogun Kingdoms überzeugt durch ein neuartiges Setting, weitläufige Panoramen und ein frisches Gamedesign. Wer die Nase voll hat von Mittelalter-Browsergames der heutigen Tage, der sollte sich das Spiel näher ansehen.

Dieses browsergame ist richtig gut. Man muss ein wenig spielen und ein gewisses geistiges Alter aufweisen um den Sinn dieses Spiels zu verstehen. Es geht um ein richtiges Rollenspiel. Das merkt man wenn man in ein Sakaba (Chatraum) geht und die Leute einen blöd anstarren wenn man fragt was heute im Fernsehen läuft. Davon hatte man im Jahre 1461 nämlich garkeine Ahnung.
Wer sich nicht ganz zurechtfindet oder einfach nur nach freundlicher Gesellschaft sucht darf sich ingame an Zabuza wenden